Herzlich Willkommen

FRAU & BERUF Stormarn in Bad Oldesloe ist eine von insgesamt acht Beratungsgregionen in Schleswig-Holstein. Die Beratungsstellen FRAU & BERUF arbeiten regional und landesweit vernetzt mit dem Ziel, die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Wir bieten passgenaue, individuelle Beratung für Frauen zum beruflichen Wiedereinstieg, zur beruflichen Orientierung, Entscheidungsfindung und Planung konkreter Handlungsschritte. Betriebe, Weiterbildungsträger und Netzwerke unterstützen wir darin, frauen- und familienfreundliche Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF ist der Förderverein für Arbeit und Bildung in Stormarn e.V.. Die Beratungsstellen FRAU & BERUF werden aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln der Europäischen Union, des Europäischen Sozialfonds sowie des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Weitere Informationen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Weiterbildung, Jobangebote, -suche, Bewerbung, Dienstleistungen von A-Z finden Sie unter: www.familie-und-arbeitswelt.de

Unternehmerinnentag in Tremsbüttel

Der Unternehmerinnentag ist Treffpunkt und Forum für Unternehmerinnen und Existenzgründerinnen. Sie haben hier die Chance, sich untereinander zu vernetzen und Impulse für die Entwicklung Ihres eigenen Unternehmens oder Ihrer Unternehmensidee zu bekommen. Nehmen Sie Fachinformationen von Expertinnen aus erster Hand mit. Spannende und interessante Fachforen zu Themen wie Finanzierung, Unternehmenssteuerung, Karriere oder Selbstmanagement erwarten Sie. Eine kleine Begleitausstellung unterschiedlicher Netzwerke und Frauenverbände ergänzt den Tag. Auch die Beratungsstelle FRAU & BERUF Stormarn wird mit einem Stand vertreten sein.

Die IHK zu Lübeck bietett mit dieser Veranstaltung Unternehmerinnen und Existenzgründerinnen eine spezielle Plattform zum Informationsaustausch.

Unternehmerinnentag 2016
Donnerstag, 01. Dezember 2016
Schloß Tremsbüttel

Soziale Dienstleistungen - Hoch motiviert, schlecht bezahlt

Über vier Millionen meist weibliche Beschäftigte arbeiten in sozialen Berufen.Was sie verbindet, ist nicht nur der Dienst am Menschen. Hinzu kommt hohe Motivation trotz hoher Belastungen und Unzufriedenheit mit der Bezahlung.

Stress und körperliche Anstrengung sind in der Kranken- und Altenpflege sowie der Kindererziehung an der Tagesordnung. Dass die Beschäftigten diese Belastungen trotz vergleichsweise bescheidener Bezahlung auf sich nehmen, liegt an ihrer hohen persönlichen Motivation. Angesichts aktueller Personalengpässe und weiter steigender Nachfrage, besonders im Pflegesektor, besteht aber dringender Handlungsbedarf. Man werde „junge Menschen langfristig nur mit steigenden Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen dazu motivieren können, einen entsprechenden Beruf zu erlernen“, urteilen Robert Helmrich vom Bundesinstitut für Berufsbildung und sein Team. Die Wissenschaftler haben im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung eine Reihe von Statistiken und Befragungen ausgewertet, um die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation sowie die Arbeitsbedingungen in Pflege und Erziehung zu dokumentieren. Die wichtigsten Befunde:

Beschäftigt sind in diesen Berufen vor allem Frauen. Die Teilzeitquote ist hoch.

Entgeltatlas

Was verdient eine Krankenschwester in Berlin und was ein Bürokaufmann in Nordrhein-Westfalen? Und wie sehen im Vergleich dazu die Verdienste im Bundesdurchschnitt aus?

Lohnt es sich, eine Weiterbildung zu machen, um gegebenenfalls mehr zu verdienen?

Dies sind Beispiele für Fragen, die der Entgeltatlas der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) http://entgeltatlas.arbeitsagentur.de beantwortet.

Der Entgeltatlas zeigt den Mittelwert des Bruttomonatsgehalts in Euro von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten im Jahr 2014 an. Angaben stehen für fast alle Berufe zur Verfügung.

Mit dem Entgeltatlas kann man mit wenigen Klicks schnell und einfach herausfinden, wer in Deutschland wie viel verdient und das sogar gegliedert nach Bundesländern, Geschlecht und Alter.
Die Nutzung ist denkbar einfach: man muss nur den gewünschten Beruf und ein Bundesland auswählen. Die Ergebnisse werden wahlweise in kartografischer, grafischer und tabellarischer Form dargestellt. Dabei können auch Vergleichswerte für Deutschland angezeigt werden.

Mit dem Entgeltatlas baut die Statistik der BA ihr interaktives Angebot weiter aus.

In Ergänzung hier weitere Informationen zum Thema Ausbildungsvergütungen des WSI, dem Institut der Hans-Böckler-Stiftung: http://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_2272.htm

Sachbericht der Beratungsstelle FRAU & BERUF Stormarn Juli 2014 - Dezember 2015

Die Beratungsstelle FRAU & BERUF Stormarn erstellt regelmäßig einen Sachbericht, um über die Inhalte und Ergebnisse ihrer Beratungsarbeit im Kreis Stormarn zu berichten. Der aktuelle Bericht über die vergangene Förderperiode vom 1. Juli bis zum 31.Dezember 2015 liegt jetzt für Interessierte vor.
Die Beratungsstelle wird gefördert aus Landes- und EU-Mitteln, siehe Förderhinweis(unten links).

Frauen von eigenständiger Sicherung im Alter weit entfernt - Tiefe Kluft zwischen Frauen und Männern bei der Rente

Der Lohnrückstand von Frauen ist in Deutschland mit konstant 22 Prozent sehr groß im europäischen Vergleich. Doch schaut man auf die Renten, fällt der Abstand noch weitaus gravierender aus. Das konstatieren Dr. Christina Klenner, Gender-Expertin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, sowie Dr. Peter Sopp und Dr. Alexandra Wagner vom Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt in Berlin. In einer neuen Auswertung aktueller Daten aus dem WSI GenderDatenPortal haben sie dokumentiert, welche Unterschiede es bei der Alterssicherung zwischen Frauen und Männern gibt. Nach ihrer Analyse sind Frauen sowohl bei der gesetzlichen Rente als auch bei der betrieblichen Altersversorgung klar im Nachteil. Gleichzeitig profitieren sie stärker von Elementen des sozialen Ausgleichs im Rentenrecht, vor allem bei der Hinterbliebenenversorgung.

Aktuelle Stellenangebote

Wir stellen Ihnen die Karriereportale verschiedener Unternehmen in der Metropolregion vor:
Metropolregion Hamburg

Wir leiten Sie direkt zu den Stellenangeboten der Wohlfahrtsverbände:
Wohlfahrtsverbände

Wir zeigen Ihnen offene Stellen im öffentlichen Dienst:
Öffentliche Verwaltung

Beschäftigungsangebote, Praktika von Institutionen, Stiftungen, Forschungseinrichtungen:
Stiftungen

BEN - Die Plattform für Ihren Sprung nach oben

Der Berufsentwicklungsnavigator “BEN“ ist ein interaktiver Online-Service. Er stellt Ihnen umfassende Informationen zu den Themen Berufe, Weiterbildung und Beschäftigungschancen zur Verfügung - individuell zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse. Planen Sie mit BEN Ihre berufliche Weiterentwicklung und gestalten Sie so aktiv Ihre Zukunft.
https://ben.arbeitsagentur.de/ben/faces/index?path=null

AnkommenApp - Wegbegleiter zur schnellen Orientierung für neu in Deutschland ankommende Menschen

Bundesagentur für Arbeit, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bayerischer Rundfunk und Goethe-Institut stellen themenübergreifende App für Flüchtlinge vor.

Welche Schritte durch das Asylverfahren muss ich beachten? Wann muss mein Kind in die Schule? Wie erhalte ich eine Arbeitserlaubnis? Was tun, wenn ich krank werde? Die Antworten auf diese und weitere, übergeordnete Fragen erhalten Flüchtlinge jetzt in der kostenlosen App „Ankommen“.

„Ankommen“ ist ein Wegbegleiter zur schnellen und umfassenden Orientierung während der ersten Wochen und auf die unmittelbaren Lebensbedürfnisse neu in Deutschland ankommender Menschen zugeschnitten. Ziel ist es, die wichtigsten Informationen zur raschen Integration der Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen: Hinweise zu Werten und Leben in Deutschland finden sich dort ebenso wie Informationen zum Asylverfahren sowie zum Weg in Ausbildung und Arbeit. In die App ist zudem ein kostenloser, multimedialer Sprachkurs integriert, der eine alltagsnahe Unterstützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet.

Entwickelt wurde die bundesweit bisher einmalige Service- und Lern-App gemeinsam von Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Bundesagentur für Arbeit (BA) und Goethe-Institut, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR).

Tarifliche Wochenarbeitszeit in 25 Wirtschaftszweigen zwischen 34 und 40 Stunden

Die tarifliche Wochenarbeitszeit in Deutschland beläuft sich durchschnittlich auf 37,7 Stunden. In Ostdeutschland wird tariflich mit 38,6 Stunden länger gearbeitet als in Westdeutschland mit 37,5 Stunden. Dies geht aus dem Arbeitszeitkalender 2014 hervor, den das WSI-Tarifarchiv in der Hans-Böckler-Stiftung jetzt vorgelegt hat. Die Unterschiede zwischen den 25 untersuchten Branchen und Tarifbereichen sind beträchtlich: Die tarifliche Wochenarbeitszeit schwankt zwischen 34 und 40 Stunden (siehe Tabelle im Anhang).

In einigen Branchen wurde in den 2000er-Jahren die tarifliche Wochenarbeitszeit erhöht: Im Bauhauptgewerbe stieg sie von 39 auf 40 Stunden, bei der Deutschen Bahn AG von 38 auf 39 Stunden und im öffentlichen Dienst bei Bund und Gemeinden West von 38,5 auf 39 Stunden sowie bei den Ländern West von 38,5 auf bis zu 40,1 Stunden.

In den vergangenen Jahren konzentrierte sich die tarifliche Arbeitszeitpolitik auf die Sicherung von Beschäftigung, z. B. durch tarifliche Kurzarbeitsregelungen, und auf die Ausgestaltung von Arbeitszeitoptionen, z. B. im Rahmen von Demografie-Tarifverträgen. Die Verkürzung der regelmäßigen tariflichen (Wochen-)Arbeitszeit war dagegen kein Thema.

Inhalt abgleichen