Herzlich Willkommen

FRAU & BERUF Stormarn in Bad Oldesloe ist eine von insgesamt acht Beratungsgregionen in Schleswig-Holstein. Die Beratungsstellen FRAU & BERUF arbeiten regional und landesweit vernetzt mit dem Ziel, die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Wir bieten passgenaue, individuelle Beratung für Frauen zum beruflichen Wiedereinstieg, zur beruflichen Orientierung, Entscheidungsfindung und Planung konkreter Handlungsschritte. Betriebe, Weiterbildungsträger und Netzwerke unterstützen wir darin, frauen- und familienfreundliche Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF ist der Förderverein für Arbeit und Bildung in Stormarn e.V.. Die Beratungsstellen FRAU & BERUF werden aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln der Europäischen Union, des Europäischen Sozialfonds sowie des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Weitere Informationen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Weiterbildung, Jobangebote, -suche, Bewerbung, Dienstleistungen von A-Z finden Sie unter: www.familie-und-arbeitswelt.de

Nutzen Sie die Bildungsprämie für Ihre Weiterbildung

Sie sind erwerbstätig und möchten sich beruflich fortbilden? Die Bildungsprämie kann Sie dabei unterstützen. Mit dem Prämiengutschein der Bildungsprämie übernimmt der Staat unter gegebenen Voraussetzungen die Hälfte der anfallenden Kosten für Fortbildungskurse und Prüfungen – bis zu 500 Euro. Wie Sie den Prämiengutschein erhalten, erfahren Sie im Internet unter www.bildungspraemie.info oder kommen Sie direkt zum persönlichen Beratungsgespräch.

Wenn Sie Interesse an der Bildungsprämie haben, dann können Sie einen persönlichen Beratungstermin mit unserer zertifizierten Weiterbildungsberaterin für die Bildungsprämie vereinbaren, die Ihnen den Prämiengutschein sofort ausstellen kann, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:

· Sie sind im Umfang von mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig/selbständig.

· Sie sind in Mutterschutz, Elternzeit, Pflegezeit mit gültigem, laufenden Arbeitsvertrag und einer Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden pro Woche.

· Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen (Bruttoeinkommen abzüglich Werbungskosten und Kinderfreibeträge) ist nicht höher als 20.000 Euro bzw. wenn Sie verheiratet sind und gemeinschaftlich veranlagt werden nicht höher als 40.000 Euro

Infoveranstaltung für Wiedereinsteigerinnen - ProWiN

Wer nach einer Familienpause wieder im Berufsleben durchstarten möchte, muss sich häufig neu orientieren. Sowohl Anforderungen von Arbeitgebern als auch eigene Wünsche haben sich verändert. Unterstützung bietet das Programm ProWiN, das Frauen innerhalb von drei Monaten auf einen beruflichen Wiedereinstieg vorbereitet. Am 28. Juni können sich Interessierte um 9:00 Uhr bei der Wirtschaftsakademie in der Humboldtstraße 25a in Glinde unverbindlich über das Programm zum Neustart informieren, das im September erstmals in Glinde beginnen wird.

Seit 2013 wurde das Projekt ProWiN (kurz für: Professionelles Wiedereinsteigerinnen Netzwerk) von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle FRAU & BERUF Stormarn mehrfach erfolgreich in Ahrensburg umgesetzt. Einen Schwerpunkt des Programms, das ab dem 11. September an vier Wochentagen vormittags nun in Glinde stattfindet, stellen Zieldefinition und eigene Profilschärfung dar. Dazu stehen Coaches zur Seite, die in Einzelgesprächen bei der Selbstreflexion, Neuorientierung und schrittweisen Umsetzung der jeweiligen Ziele unterstützen. Jede Teilnehmerin erhält darüber hinaus eine Auffrischung in den wichtigsten Office-Programmen, ein professionelles Bewerbungstraining und kann an Seminaren zu beispielsweise Zeit- und Projektmanagement teilnehmen. Ein dreiwöchiges Praktikum rundet das Programm ab.

Perspektive Wiedereinstieg

ProWiN - Professionelles Wiedereinstiegs-Netzwerk für Frauen, die nach einer "Familienpause" wieder in das Berufsleben zurückkehren möchten.

Situation
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Familien und insbesondere Frauen noch immer eine Herausforderung. Ein rechtzeitiger Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit trägt dazu bei, das Familieneinkommen zu stabilisieren und langfristig zu steigern und ermöglicht den Ausbau der eigenen finanziellen Unabhängigkeit und damit der eigenen Rente.
Zielsetzung
Die Suche nach dem Wunschberuf, das Entdecken von Potentialen und konkrete Zielumsetzungsmöglichkeiten sind Bestandteile des Projekts. Sie erhalten Informationen zu den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Ihnen in Ihrem Alltag weiterhelfen können. Eine gute Vorbereitung für einen gelungenen beruflichen Wiedereinstieg ist das Ziel dieser Veranstaltung. Konkret beschäftigen Sie sich u.a. mit den Fragen: Was kann ich? Was will ich? Wo und wofür stehe ich?
Die berufliche Standortbestimmung und Zielentwicklung erfolgt unter Berücksichtigung der familiären Situation, insbesondere der Betreuungsmöglichkeiten der Kinder. Unterstützt werden Sie durch ein individuelles Coaching und gezielte Lerneinheiten.
Zielgruppe

Im Fokus: Beruflicher Wiedereinstieg

Frauen auf dem Weg zu Beruf, Arbeit und Existenzsicherung

Nach einer beruflichen Auszeit in den Beruf zurückzukehren, das ist nicht von jetzt auf gleich zu schaffen. Das bringt große Veränderungen für Ihre Familie und für Sie selbst mit sich. Um Sie bei Ihrem Wiedereinstieg in den Beruf zu unterstützen, hat FRAU & BERUF Schleswig-Holstein eine Broschüre mit Tipps zum erfolgreichen Wiedereinstieg herausgegeben.

Vormarsch der Mädchen

In Sachen Bildung haben Frauen enorm aufgeholt. Das liegt an ihren Müttern.
Mädchen profitieren noch heute von der Bildungsexpansion der Nachkriegszeit. Sie haben höher qualifizierte Mütter als jede Generation zuvor und orientieren sich an ihnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Frankfurter Soziologin Andrea Ziefle, die biografische Daten von mehr als 40.000 Frauen der Jahrgänge 1892 bis 1990 statistisch ausgewertet hat. Es zeigt sich, welche enormen Fortschritte Frauen in Sachen Bildung gemacht haben. Vor allem wird aber deutlich, worin die Ursachen liegen.
Ziefle unterscheidet drei mögliche Mechanismen. Erstens die allgemeine Bildungsexpansion: Über alle Schichten hinweg erwerben junge Menschen höhere Bildungsabschlüsse. Zweitens eine soziale Öffnung des Bildungssystems, also mehr Chancengleichheit – die Verhältnisse im Elternhaus spielen eine geringere Rolle. Drittens eine veränderte Zusammensetzung der Elternhaushalte: Das Bildungssystem bleibt zwar sozial selektiv und der Einfluss der Eltern entscheidend; Kinder erwerben aber höhere Abschlüsse, weil immer mehr Eltern über höhere Bildung verfügen.

Mit einem Minijob mehr als 450 Euro verdienen – Wie geht das?

Dass man in einem 450-Euro-Minijob monatlich bis zu 450 Euro verdienen kann, ist klar. Aber geht auch mehr? Was passiert beispielsweise, wenn neben dem Monatsverdienst auch Weihnachtsgeld gezahlt wird? Welche Einnahmen zählen nicht zum Verdienst und was ist zu beachten, wenn mehrere Beschäftigungen gleichzeitig ausgeübt werden – Antworten auf diese Fragen gibt es hier:
Wann liegt ein 450-Euro-Minijob vor?
Bei einem 450-Euro-Minijob kann ein Minijobber durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen. Arbeitet er ein Jahr lang durchgehend, darf er also 5.400 Euro verdienen (12 Monate x 450 Euro = 5.400 Euro). Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor.
Wie sind Sonderzahlungen zu berücksichtigen?
Viele Arbeitgeber zahlen ihren Minijobbern Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Einmalige Zahlungen dieser Art müssen zum Verdienst des Minijobbers hinzugerechnet werden. Ergibt sich unter Berücksichtigung aller laufenden und einmaligen Zahlungen an den Arbeitnehmer ein Gesamtverdienst von mehr als 5.400 Euro für 12 Monate, ist die Beschäftigung von Anfang an kein 450-Euro-Minijob.
Damit Arbeitgeber sicher sein können, dass tatsächlich ein 450-Euro-Minijob vorliegt, ist der voraussichtliche Jahresverdienst des Minijobbers somit bereits zu Beginn der Beschäftigung zu berechnen.
Beispiel:

Der Sachbericht 2016 der Beratungsstelle FRAU & BERUF Stormarn

Informieren Sie sich über die Arbeit der Beratungsstelle FRAU & BERUF Stormarn. Der aktuelle Sachbericht über das vergangene Jahr 2016 liegt vor.

Wenige Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn – Sechs Prozent der tariflichen Vergütungsgruppen unter 8,84 Euro

Seit dem 1. Januar 2017 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 Euro pro Stunde. Dieser erhöhte gesetzliche Mindestlohn gilt nach wie vor nicht für alle Beschäftigten, denn nach § 24 Mindestlohngesetz (MiLoG) sind Ausnahmen zulässig. Bis zum 31.12.2017 gehen abweichende Regelungen eines Tarifvertrages repräsentativer Tarifvertragsparteien dem Mindestlohn vor, wenn sie für alle unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallenden Arbeitgeber mit Sitz im In- oder Ausland sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbindlich gemacht worden sind. Seit dem 1. Januar 2017 müssen abweichende Regelungen in diesem Sinne mindestens ein Entgelt von 8,50 €/Stunde vorsehen. Ab Januar 2018 muss der gesetzliche Mindestlohn in allen Branchen eingehalten werden.

Eine Analyse* des WSI-Tarifarchivs der tariflichen Vergütungsgruppen in 40 Branchen zeigt: Von dieser gesetzlichen Ausnahmeregelung machten Anfang 2017 nur wenige Branchen Gebrauch:

- Für die Land- und Forstwirtschaft und den Gartenbau gilt derzeit ein allgemeinverbindlicher Branchenmindestlohn von 8,60 €. Er steigt im November
2017 auf 9,10 € und überschreitet dann den gesetzlichen Mindestlohn deutlich.
- In der Fleischindustrie beläuft sich der Mindestlohn auf 8,75 € mit einer Laufzeit bis Ende 2017.

Soziale Dienstleistungen - Hoch motiviert, schlecht bezahlt

Über vier Millionen meist weibliche Beschäftigte arbeiten in sozialen Berufen.Was sie verbindet, ist nicht nur der Dienst am Menschen. Hinzu kommt hohe Motivation trotz hoher Belastungen und Unzufriedenheit mit der Bezahlung.

Stress und körperliche Anstrengung sind in der Kranken- und Altenpflege sowie der Kindererziehung an der Tagesordnung. Dass die Beschäftigten diese Belastungen trotz vergleichsweise bescheidener Bezahlung auf sich nehmen, liegt an ihrer hohen persönlichen Motivation. Angesichts aktueller Personalengpässe und weiter steigender Nachfrage, besonders im Pflegesektor, besteht aber dringender Handlungsbedarf. Man werde „junge Menschen langfristig nur mit steigenden Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen dazu motivieren können, einen entsprechenden Beruf zu erlernen“, urteilen Robert Helmrich vom Bundesinstitut für Berufsbildung und sein Team. Die Wissenschaftler haben im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung eine Reihe von Statistiken und Befragungen ausgewertet, um die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation sowie die Arbeitsbedingungen in Pflege und Erziehung zu dokumentieren. Die wichtigsten Befunde:

Beschäftigt sind in diesen Berufen vor allem Frauen. Die Teilzeitquote ist hoch.

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