Herzlich Willkommen

FRAU & BERUF Stormarn in Bad Oldesloe ist eine von insgesamt acht Beratungsgregionen in Schleswig-Holstein. Die Beratungsstellen FRAU & BERUF arbeiten regional und landesweit vernetzt mit dem Ziel, die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Wir bieten passgenaue, individuelle Beratung für Frauen zum beruflichen Wiedereinstieg, zur beruflichen Orientierung, Entscheidungsfindung und Planung konkreter Handlungsschritte. Betriebe, Weiterbildungsträger und Netzwerke unterstützen wir darin, frauen- und familienfreundliche Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Träger der Beratungsstelle FRAU & BERUF ist der Förderverein für Arbeit und Bildung in Stormarn e.V.. Die Beratungsstellen FRAU & BERUF werden aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln der Europäischen Union, des Europäischen Sozialfonds sowie des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Weitere Informationen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Weiterbildung, Jobangebote, -suche, Bewerbung, Dienstleistungen von A-Z finden Sie unter: www.familie-und-arbeitswelt.de

Perspektive Wiedereinstieg

ProWiN - Professionelles Wiedereinstiegs-Netzwerk für Frauen, die nach einer "Familienpause" wieder in das Berufsleben zurückkehren möchten.

Situation
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Familien und insbesondere Frauen noch immer eine Herausforderung. Ein rechtzeitiger Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit trägt dazu bei, das Familieneinkommen zu stabilisieren und langfristig zu steigern und ermöglicht den Ausbau der eigenen finanziellen Unabhängigkeit und damit der eigenen Rente.
Zielsetzung
Die Suche nach dem Wunschberuf, das Entdecken von Potentialen und konkrete Zielumsetzungsmöglichkeiten sind Bestandteile des Projekts. Sie erhalten Informationen zu den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Ihnen in Ihrem Alltag weiterhelfen können. Eine gute Vorbereitung für einen gelungenen beruflichen Wiedereinstieg ist das Ziel dieser Veranstaltung. Konkret beschäftigen Sie sich u.a. mit den Fragen: Was kann ich? Was will ich? Wo und wofür stehe ich?
Die berufliche Standortbestimmung und Zielentwicklung erfolgt unter Berücksichtigung der familiären Situation, insbesondere der Betreuungsmöglichkeiten der Kinder. Unterstützt werden Sie durch ein individuelles Coaching und gezielte Lerneinheiten.
Zielgruppe

Im Fokus: Beruflicher Wiedereinstieg

Frauen auf dem Weg zu Beruf, Arbeit und Existenzsicherung

Nach einer beruflichen Auszeit in den Beruf zurückzukehren, das ist nicht von jetzt auf gleich zu schaffen. Das bringt große Veränderungen für Ihre Familie und für Sie selbst mit sich. Um Sie bei Ihrem Wiedereinstieg in den Beruf zu unterstützen, hat FRAU & BERUF Schleswig-Holstein eine Broschüre mit Tipps zum erfolgreichen Wiedereinstieg herausgegeben.

Vormarsch der Mädchen

In Sachen Bildung haben Frauen enorm aufgeholt. Das liegt an ihren Müttern.
Mädchen profitieren noch heute von der Bildungsexpansion der Nachkriegszeit. Sie haben höher qualifizierte Mütter als jede Generation zuvor und orientieren sich an ihnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Frankfurter Soziologin Andrea Ziefle, die biografische Daten von mehr als 40.000 Frauen der Jahrgänge 1892 bis 1990 statistisch ausgewertet hat. Es zeigt sich, welche enormen Fortschritte Frauen in Sachen Bildung gemacht haben. Vor allem wird aber deutlich, worin die Ursachen liegen.
Ziefle unterscheidet drei mögliche Mechanismen. Erstens die allgemeine Bildungsexpansion: Über alle Schichten hinweg erwerben junge Menschen höhere Bildungsabschlüsse. Zweitens eine soziale Öffnung des Bildungssystems, also mehr Chancengleichheit – die Verhältnisse im Elternhaus spielen eine geringere Rolle. Drittens eine veränderte Zusammensetzung der Elternhaushalte: Das Bildungssystem bleibt zwar sozial selektiv und der Einfluss der Eltern entscheidend; Kinder erwerben aber höhere Abschlüsse, weil immer mehr Eltern über höhere Bildung verfügen.

Mit einem Minijob mehr als 450 Euro verdienen – Wie geht das?

Dass man in einem 450-Euro-Minijob monatlich bis zu 450 Euro verdienen kann, ist klar. Aber geht auch mehr? Was passiert beispielsweise, wenn neben dem Monatsverdienst auch Weihnachtsgeld gezahlt wird? Welche Einnahmen zählen nicht zum Verdienst und was ist zu beachten, wenn mehrere Beschäftigungen gleichzeitig ausgeübt werden – Antworten auf diese Fragen gibt es hier:
Wann liegt ein 450-Euro-Minijob vor?
Bei einem 450-Euro-Minijob kann ein Minijobber durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen. Arbeitet er ein Jahr lang durchgehend, darf er also 5.400 Euro verdienen (12 Monate x 450 Euro = 5.400 Euro). Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor.
Wie sind Sonderzahlungen zu berücksichtigen?
Viele Arbeitgeber zahlen ihren Minijobbern Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Einmalige Zahlungen dieser Art müssen zum Verdienst des Minijobbers hinzugerechnet werden. Ergibt sich unter Berücksichtigung aller laufenden und einmaligen Zahlungen an den Arbeitnehmer ein Gesamtverdienst von mehr als 5.400 Euro für 12 Monate, ist die Beschäftigung von Anfang an kein 450-Euro-Minijob.
Damit Arbeitgeber sicher sein können, dass tatsächlich ein 450-Euro-Minijob vorliegt, ist der voraussichtliche Jahresverdienst des Minijobbers somit bereits zu Beginn der Beschäftigung zu berechnen.
Beispiel:

Der Sachbericht 2016 der Beratungsstelle FRAU & BERUF Stormarn

Informieren Sie sich über die Arbeit der Beratungsstelle FRAU & BERUF Stormarn. Der aktuelle Sachbericht über das vergangene Jahr 2016 liegt vor.

Wenige Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn – Sechs Prozent der tariflichen Vergütungsgruppen unter 8,84 Euro

Seit dem 1. Januar 2017 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 Euro pro Stunde. Dieser erhöhte gesetzliche Mindestlohn gilt nach wie vor nicht für alle Beschäftigten, denn nach § 24 Mindestlohngesetz (MiLoG) sind Ausnahmen zulässig. Bis zum 31.12.2017 gehen abweichende Regelungen eines Tarifvertrages repräsentativer Tarifvertragsparteien dem Mindestlohn vor, wenn sie für alle unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallenden Arbeitgeber mit Sitz im In- oder Ausland sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbindlich gemacht worden sind. Seit dem 1. Januar 2017 müssen abweichende Regelungen in diesem Sinne mindestens ein Entgelt von 8,50 €/Stunde vorsehen. Ab Januar 2018 muss der gesetzliche Mindestlohn in allen Branchen eingehalten werden.

Eine Analyse* des WSI-Tarifarchivs der tariflichen Vergütungsgruppen in 40 Branchen zeigt: Von dieser gesetzlichen Ausnahmeregelung machten Anfang 2017 nur wenige Branchen Gebrauch:

- Für die Land- und Forstwirtschaft und den Gartenbau gilt derzeit ein allgemeinverbindlicher Branchenmindestlohn von 8,60 €. Er steigt im November
2017 auf 9,10 € und überschreitet dann den gesetzlichen Mindestlohn deutlich.
- In der Fleischindustrie beläuft sich der Mindestlohn auf 8,75 € mit einer Laufzeit bis Ende 2017.

Soziale Dienstleistungen - Hoch motiviert, schlecht bezahlt

Über vier Millionen meist weibliche Beschäftigte arbeiten in sozialen Berufen.Was sie verbindet, ist nicht nur der Dienst am Menschen. Hinzu kommt hohe Motivation trotz hoher Belastungen und Unzufriedenheit mit der Bezahlung.

Stress und körperliche Anstrengung sind in der Kranken- und Altenpflege sowie der Kindererziehung an der Tagesordnung. Dass die Beschäftigten diese Belastungen trotz vergleichsweise bescheidener Bezahlung auf sich nehmen, liegt an ihrer hohen persönlichen Motivation. Angesichts aktueller Personalengpässe und weiter steigender Nachfrage, besonders im Pflegesektor, besteht aber dringender Handlungsbedarf. Man werde „junge Menschen langfristig nur mit steigenden Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen dazu motivieren können, einen entsprechenden Beruf zu erlernen“, urteilen Robert Helmrich vom Bundesinstitut für Berufsbildung und sein Team. Die Wissenschaftler haben im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung eine Reihe von Statistiken und Befragungen ausgewertet, um die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation sowie die Arbeitsbedingungen in Pflege und Erziehung zu dokumentieren. Die wichtigsten Befunde:

Beschäftigt sind in diesen Berufen vor allem Frauen. Die Teilzeitquote ist hoch.

Entgeltatlas

Was verdient eine Krankenschwester in Berlin und was ein Bürokaufmann in Nordrhein-Westfalen? Und wie sehen im Vergleich dazu die Verdienste im Bundesdurchschnitt aus?

Lohnt es sich, eine Weiterbildung zu machen, um gegebenenfalls mehr zu verdienen?

Dies sind Beispiele für Fragen, die der Entgeltatlas der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) http://entgeltatlas.arbeitsagentur.de beantwortet.

Der Entgeltatlas zeigt den Mittelwert des Bruttomonatsgehalts in Euro von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten im Jahr 2014 an. Angaben stehen für fast alle Berufe zur Verfügung.

Mit dem Entgeltatlas kann man mit wenigen Klicks schnell und einfach herausfinden, wer in Deutschland wie viel verdient und das sogar gegliedert nach Bundesländern, Geschlecht und Alter.
Die Nutzung ist denkbar einfach: man muss nur den gewünschten Beruf und ein Bundesland auswählen. Die Ergebnisse werden wahlweise in kartografischer, grafischer und tabellarischer Form dargestellt. Dabei können auch Vergleichswerte für Deutschland angezeigt werden.

Mit dem Entgeltatlas baut die Statistik der BA ihr interaktives Angebot weiter aus.

In Ergänzung hier weitere Informationen zum Thema Ausbildungsvergütungen des WSI, dem Institut der Hans-Böckler-Stiftung: http://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_2272.htm

Aktuelle Stellenangebote

Wir stellen Ihnen die Karriereportale verschiedener Unternehmen in der Metropolregion vor:
Metropolregion Hamburg

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Wohlfahrtsverbände

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Stiftungen

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