Social-Media-Manager sind besonders bei größeren Unternehmen gefragt

Zehn Prozent aller deutschen Unternehmen haben bereits einen Mitarbeiter eingestellt, der sich gezielt um die Social-Media-Aktivitäten des Hauses kümmert, denn das Social Web wird für die Unternehmen als Kommunikationskanal immer wichtiger

Social-Media-Spezialisten koordinieren, steuern und überwachen die Aktivitäten der Unternehmen in sozialen Online-Medien. Dazu gehören z.B. Online-Netzwerke wie Facebook oder Xing, Informationsdienste wie Twitter oder Blogs und Video- und Foto-Communitys wie Youtube oder Flickr.
Vor allem die großen Unternehmen stellen die Spezialisten ein. Unter den Kleinunternehmen haben einer Umfrage von Bitkom zufolge erst vier Prozent einen Social Media Experten im Hause.

Das muss ein Social Media Manager mitbringen

Da das Berufsbild noch neu ist, gibt es nach Bitkom keine klaren Vorgaben für die Ausbildung dieses Berufes. In der Regel haben Social-Media-Manager aber ein Studium abgeschlossen, zum Beispiel das der Kommunikations-, Sozial- oder Sprachwissenschaften oder das der BWL mit Marketing- oder PR-Know-how.

Bewerber sollten sich in den sozialen Online-Medien auskennen und diese selbst nutzen.

Wichtig ist ebenfalls ein ausgeprägtes technisches Verständnis, denn sie müssen über die aktuellen technischen Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien gut informiert sein.
Drei Aufgaben eines Social-Media-Managers

Der Hightech-Verband Bitkom nennt die drei zentralen Aufgaben eines Social-Media-Managers:

1. Auswahl und Einführung der Social-Media-Kanäle

Der Social-Media-Manager entwickelt Strategien, wie Kanäle im Web 2.0 genutzt werden sollen. Die Strategie hängt davon ab, welche kommunikativen Ziele die Organisation verfolgt und welche finanziellen bzw. personellen Ressourcen vorhanden sind.

Im Rahmen eines oder mehrerer Projekte führt er die neuen Web-2.0-Tools im Unternehmen ein, zum Beispiel Twitter-Kanäle, Facebook-Seiten oder Blogs.

2. Betreuung der Social-Media-Kanäle

Im laufenden Betrieb schlüpft der Social-Media-Manager in die Rolle eines Online-Redakteurs. Er spürt interessante Themen in der eigenen Organisation auf und überlegt, wie diese multimedial aufbereitet werden können. Er kann auch große Kampagnen durchführen, die ausschließlich im Netz laufen.

Außerdem unterstützt er andere Mitarbeiter beim Einsatz sozialer Medien für ihre Arbeit. Beispielsweise arbeitet er Regeln für das Nutzen sozialer Medien im Unternehmen aus, so genannte Social-Media-Guidelines.

3. Social-Media-Monitoring

Ein Social-Media-Manager beobachtet, was über das Unternehmen bzw. seine Produkte im Internet verbreitet wird. Unterstützung beim Monitoring liefern spezielle Programme, die der Social-Media-Manager auswählt und deren Ergebnisse er für das Unternehmen regelmäßig auswertet.

Quelle: http://www.mittelstanddirekt.de/home/it_und_internet/checklisten/drei_au...